omas-fernbedienung
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Erste Prototypen

Wie viele Tasten sind denn gut?

Weird pencil drawing - abstract

Das ist die Entstehungsgeschichte von omas-fernbedienung.

Wie alles begann

Wie oft haben wir unseren Omas und Opas schon die Senderliste neu eingestellt? Wie lang brauchten wir, um schon wieder das Favoriten-Menü zu finden und die Reihenfolge neu anzupassen? Jo, und jedes Mal ist wieder alles verstellt. Aber nicht (immer?!) weil unsere Omas und Opas das nicht drauf hätten. Nein, sondern weil das Fernbedienungen einfach nicht für diese Benutzergruppe, ihre Hände, ihre Motorik gemacht ist.

Es können zu viele Fehler passieren, es gibt kein klares haptisches Feedback, die Masse an Funktionen ist überwältigend.


Dies besser zu machen für Menschen, die diese Komplexität nicht brauchen, ist das einfache Ziel von omas-fernbedienung.


Es gibt sogar Studien dazu, wie schwer es für Menschen über einem gewissen Alter ist, sich mit herkömmlichen Fernbedienungen zurechtzufinden1. Schwer.

Es gibt auch Studien dazu, wie viel (lineares) Fernsehen von Senioren konsumiert wird2. Sehr viel.

Was es schon gibt

Es gibt Universalfernbedienungen für Senioren. Die kosten sehr wenig und haben wenig Tasten - also vom Prinzip her schon recht gut. Aber unserer Meinung nach geht da noch mehr - viel mehr.

Was wir uns wünschen

  • Ein klares haptisches Feedback!
  • Die Fernbedienung muss mit allen Fernsehern, Sat-Receivern, Stereoanlagen usw. funktionieren.
  • Eine Fernbedienung für alles rund um den TV. Egal ob mit Receiver oder ohne.
  • Es sollte was Schönes sein. Haptisch wie optisch.
  • Die Einrichtung der Funktionen muss einfach sein und leicht zu verstehen.

Also, dann machen wir das.

Wir sind zu zweit und teilen uns die Arbeit. Wir starten als Hobby-Projekt und dann sehen wir weiter. Wir haben einen wissenschaftlichen Hintergrund und den können wir nicht wirklich abschütteln.

Also schauen wir uns Studien an und lesen. Es muss ja jede Menge Daten dazu geben und viele Einrichtungen die da was gemessen oder rausgefunden haben.

Gleichzeitig gehen wir direkt ins Prototypen. Dazu mehr im nächsten Post – siehe Erste Prototypen.

Quellen

  1. A Comparative Study of Remote Controls for Digital TV Receivers (EuroITV 2008). SpringerLink · ResearchGate

  2. ARD/ZDF-Medienstudie. ard-zdf-onlinestudie.de · BR Medienforschung